Das Heimathaus

Unser Heimathaus liegt direkt an der Mindenerstraße Orts auswärts in Richtung Westen und wird vom Heimatverein in vielfältiger Weise für Veranstaltungen genutzt. Der Heimatverein ist Pächter dieses Hauses, welches von ehrenamtlichen Helfern des Heimatvereins Anfang der 2000er Jahre zwei Jahre lang von Grund renoviert wurde. Seither verströmen die Räumlichkeiten eine heimelige Atmosphäre und erzählen den Besuchern von lang vergangener Zeit. Bei dem Fachwerkhaus handelt es sich um ein Zweiständerhaus mit großer Eingangstür und Diele. Im Haus befinden sich traditionell ein Stall mit Klo, 2 Stuben, eine Schlafkammer, eine Wohnküche sowie eine Schusterwerkstatt. Außerdem ein Dachboden und ein Vorratskeller. Aber auch eine Leinwand und eine kleine Bar sind vorhanden.


Der Hochzeitswald

Der Hartumer Hochzeitwald liegt zwischen der Spitzenendbrücke und der Wasserriege direkt am Kanal. Seit Herbst 1994 dürfen hier einmal im Jahr im November frisch getraute Brautpaare, die in Hartum wohnen oder gebürtige Hartumer sind, auf Einladung des Heimatsvereins einen Baum pflanzen. Gepflanzt werden heimische Baumarten wie Ahorn, Baumhasel, Birke, Buche, Eberesche, Eiche, Erle, Kastanie, Linde, Rotbuche, Roter Ahorn und Walnuss. Seit dem Jahr 2022 ist keine weitere Bepflanzung zwischen der Spitzenendbrücke und der Wasserriege möglich, so dass in 2024 eine Erweiterung des Hochzeitswaldes am kleinen Bruch erfolgt ist.  Hier werden Schwarzerlen, Hainbuchen, Vogelkirschen und Winterlinden gepflanzt.


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Das Amtsgefängnis

Das Amtsgefängnis befindet sich zentral gelegen im Ort und wurde von 1992-1995 von vielen Ehrenamtlichen wieder instandgesetzt und so vor dem Abriss bewahrt. Es wurde ursprünglich im Jahre 1896 auf dem heutigen Dorfplatz errichtet. Hartum war seinerzeit Sitz der Amtsverwaltung und die königliche Regierung hatte 1845 befunden, das Orte die einen Polizisten hatten, seinerzeit Hartum und Hille, auch ein Gefängnis bauen sollten. Die Amtsverwaltung beschloss allerdings, dass ein Gefängnis in Nähe des Amtssitzes genüge. Das Gebäude ist mit 2 Zellen, einem Flur, einen Wacheraum und einem Geräteraum für die Feuerwehrspritze ausgestattet. Insassen des Gefängnisses waren kein Schwerverbrecher sondern Spitzbuben, Landstreicher, Felddiebe und betrunkene Randalierer, die interessante Wandmalereien an den Wänden hinterließen.